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Kompostierung
 

Die Qualität der Komposterde hängt von einer korrekten und minutiösen Trennung der Abfälle ab. Die eingegangenen Materialien sind ausschliesslich pflanzlicher Natur, sie werden vom Kompostwart genau kontrolliert.

 

Angenommene Grünabfälle :

dechets compostage

 

 

Abfälle aus Haus und Garten

  • Äste, Stauden, Heckenschnitt, Rasen, Laub, Unkräuter
  • Schnittblumen und Topfpflanzen (ohne Topf)
  • Rüstabfälle von Gemüse und Früchten, Nuss- und Eierschalen
  • Kaffee- und Teesatz inklusive biologisch abbaubare Filter
  • Pfanzliches Haustierstreu

 

Abfälle aus Landwirtschaft und Gewerbe

  • Baum-, Hecken- und Rebschnitt, Wurzelstöcke und Stämme
  • Heu, Stroh, Schilf, Rasen, pflanzliche Streu-Abfälle
  • Sauberes Sägemehl, Hobelspäne und unbehandeltes Holz
  • Verdorbenes Gemüse, verdorbene Früchte, Trester.

 

Kompostierung in Mieten unter freiem Himmel :

Die Kompostierung ist eine beschleunigte Form des natürlichen Abbaus von organischem Material. Unter aeroben Bedingungen und einer intensiven Aktivität von Mikroorganismen werden die Grünabfälle verrottet. Die daraus resultierende Komposterde enthält nicht nur alle wichtigen Nährstoffe für die Pflanze, sie eignet sich auch hervorragend für die Verbesserung der Bodenstruktur.
 
   

1. ZERKLEINERN ODER SCHREDDERN

Während des Kompostierprozesses muss eine ausreichende Sauerstoffversorgung in den Poren des Rottegutes gewährleistet sein. Ein allzu hoher Wassergehalt muss vermieden werden, da er zu unerwünschten Faulprozessen führt. Damit die aeroben Mikroorganismen optimale Bedingungen vorfinden, ist eine poröse Struktur unbedingt erforderlich. Deshalb wird ein genügend grosser Anteil an Holz gehäckselt beziehungsweise geschreddert und unter die anderen Materialien gemischt.

 
         
   

2. ANLEGEN VON MIETEN

Die trapezförmig angelegten Mieten ermöglichen eine gute Luftzirkulation. Die warme Abluft der Bakterienaktivität wird durch Kaltluft verdrängt, dadurch entsteht ein ständiger Luftstrom. Die Temperatur des Kompostgutes steigt bis auf 60° bis 75° C. Die Verrottung wird so beschleunigt und andere unerwünschte Organismen oder Unkrautsamen werden abgetötet.

 
         
   

3. UMSETZUNG

Damit auch die Randzonen der Miete erhitzt werden und damit eine ständige Luftzirkulation gewährleistet bleibt, müssen die Mieten während den ersten 3 bis 6 Wochen 2 bis 3 Mal die Woche umgesetzt oder gewendet werden.

 
         
   

4. SIEBEN

Die Siebung des kompostierten Materials ermöglicht es Holzstücke zu entfernen und gleichmässige Krümelgrösse zu erreichen. Die Qualität der Komposterde wird erhöht.

 
 

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