Die Qualität der Komposterde
hängt von einer korrekten und minutiösen Trennung der
Abfälle ab. Die eingegangenen Materialien sind ausschliesslich
pflanzlicher Natur, sie werden vom Kompostwart genau kontrolliert.
Sauberes Sägemehl, Hobelspäne und
unbehandeltes Holz
Verdorbenes Gemüse, verdorbene Früchte,
Trester.
Kompostierung
in Mieten unter freiem Himmel :
Die Kompostierung ist eine beschleunigte Form des natürlichen
Abbaus von organischem Material. Unter aeroben Bedingungen und einer
intensiven Aktivität von Mikroorganismen werden die Grünabfälle
verrottet. Die daraus resultierende Komposterde enthält nicht
nur alle wichtigen Nährstoffe für die Pflanze, sie eignet
sich auch hervorragend für die Verbesserung der Bodenstruktur.
1. ZERKLEINERN
ODER SCHREDDERN
Während
des Kompostierprozesses muss eine ausreichende Sauerstoffversorgung
in den Poren des Rottegutes gewährleistet sein. Ein allzu
hoher Wassergehalt muss vermieden werden, da er zu unerwünschten
Faulprozessen führt. Damit die aeroben Mikroorganismen
optimale Bedingungen vorfinden, ist eine poröse Struktur
unbedingt erforderlich. Deshalb wird ein genügend grosser
Anteil an Holz gehäckselt beziehungsweise geschreddert
und unter die anderen Materialien gemischt.
2. ANLEGEN VON MIETEN
Die trapezförmig angelegten
Mieten ermöglichen eine gute Luftzirkulation. Die warme
Abluft der Bakterienaktivität wird durch Kaltluft verdrängt,
dadurch entsteht ein ständiger Luftstrom. Die Temperatur
des Kompostgutes steigt bis auf 60° bis 75° C. Die
Verrottung wird so beschleunigt und andere unerwünschte
Organismen oder Unkrautsamen werden abgetötet.
3. UMSETZUNG
Damit auch die Randzonen der Miete
erhitzt werden und damit eine ständige Luftzirkulation
gewährleistet bleibt, müssen die Mieten während
den ersten 3 bis 6 Wochen 2 bis 3 Mal die Woche umgesetzt
oder gewendet werden.
4. SIEBEN
Die Siebung des kompostierten
Materials ermöglicht es Holzstücke zu entfernen
und gleichmässige Krümelgrösse zu erreichen.
Die Qualität der Komposterde wird erhöht.